South und North LuangwaBangweulu WetlandsMutinondo WildernessKasanka NationalparkLower Zambezi
Die Organisation und die Betreuung waren top. Wigwam nutzt keinen Sub-Tour Operator, sondern unterhält in Sambia eine eigene Dependance.
Wo möglich wurden Lodges bzw. Tented Camps genutzt.
Wo dies nicht möglich war, haben wir in Bush Camps gezeltet. Dazu begleitete eine Service-Crew die Tour (zum Zeltaufbau, Kochen, Abwaschen usw.).
Zu Fotos und ergänzenden Informationen klickt auf eine der folgenden Kacheln oder blättert auf dieser Seite weiter nach unten.
- Die Lage direkt am Fluss ist toll. Am gegenüber liegenden Flussufer bzw. Sandbänken sieht man immer wieder Tiere wie sich sonnende Krokodile, Kudus, Warzenschweine. Zudem liegt die Unterkunft sehr nah am Eingang zum Nationalpark.
- In der Anlage sahen wir im Laufe der Zeit verschiedene Tiere, die hier ohne Scheu sind: Antilopen, Grüne Meerkatzen, einen Waran, diverse Elefanten. Abends kommen dann noch Flusspferde dazu. Sobald es dunkel ist, wird man auf den Wegen von einem Wächter mit starker Taschenlampe begleitet, um unliebsamen Tierbegegnungen zu entgehen. Wenn Elefanten oder Flusspferde im Garten unterwegs sind, muss man halt etwas warten.
- Das Essen ist hervorragend und auch optisch sehr schön.
- Die Bar ist gut ausgestattet (wenn auch nicht ganz billig).
- Es gibt einen kleinen Pool mit Blick auf den Luangwa Fluss.
- 5:30 Uhr Frühstück
- Game Walk im Park: 20 Minuten Anfahrt, dann geht es in zwei getrennten Gruppen, jeweils begleitet von einem bewaffneten Ranger und einem Guide, auf einen zweistündigen Spaziergang durch den Busch. Wir sehen Zebras, Impalas und aus größerer Distanz auch ein paar Elefanten. Wir erfahren viel über Tiere und Pflanzen, so ist das kurzweilig. Kaffee und Muffins nehmen wir dann an einer Lagune ein. Im Hintergrund gibt es Hippos, Zebras und Elefanten. Auf der Rückfahrt stehen kurz vor unserer Lodge mehrere Elefanten direkt auf dem Feldweg.
- Um 11:30 Uhr treffen wir uns zum dreigängigen Mittagessen (oh weh, und auch noch lecker!).
- Dann haben wir bis 15:30 Uhr Freizeit.
Wir springen in den hübschen, aber überraschend kühlen Pool. Bei 38° C bringt das aber nur kurzzeitige Erfrischung.
Von unserer Veranda aus sehen wir ganz nebenbei Hippos, Krokodile und einen Waran. Ibis, Reiher, Störche und andere Vögel sowie Paviane und Grüne Meerkatzen sind allgegenwärtig. - Der nachmittägliche Game Drive zeigt uns Elefanten, Zebras, Impalas und Pukus.
- Wir nehmen einen gemeinsamen Sundowner ein, auch wenn der Sonnenuntergang wenig spektakulär ist.
- Nun folgt der nächtliche Teil des Game Drives. Neben einer Ginsterkatze und vielen in der Dunkelheit erstarrten Antilopengruppen ist das wenig aufregend, bis eine erregt umher irrende Hyäne uns schließlich auf den Leoparden aufmerksam macht, der mit seinem frisch gerissenen Impala im Baum liegt. Das reißt es dann schon raus!
- 20:30 Uhr sind wir zum Abendessen zurück in der Lodge.
- 22:15 Uhr gehen wir zu Bett, müssen aber auf dem begleiteten Rückweg zum Chalet einen Umweg nehmen, da ein Flusspferd im Garten unterwegs ist.
- 5:30 Uhr Frühstück
- Wir wollen vor allen anderen Touristen wieder beim Leoparden sein. Guter Witz, ein halbes Dutzend Autos sind schon zugange. Wir sehen dafür einen anderen Leoparden auf dem Boden. Richtig viel vom Park erkunden wir heute auch nicht. Wir bleiben im südlichen Teil des South Luangwa Nationalparks und sehen dabei Scharlachspint, normale Bienenfresser, Adler, Hammerkopf, Geier, Zebra, Puku, Giraffe, Elefant, Hornvogel, Wiedehopf, Impala, Kudu, Büffel und Hippo.
- 12 Uhr Mittagessen
- Freizeit
- 15 Uhr fahren wir in kleinerer Runde los, da so mancher Mitreisende sein Mittagsschläfchen braucht. So sind wir nur noch zu viert im Landrover und haben entsprechend viel Platz. Wir sehen die riesige Kolonie Scharlachspinte, erneut den Leoparden an seinem im Baum gelagerten Impala (bis es ihm zu viel wird), zwei Hyänen, einen einzelnen männlichen Löwen, eine Löwenmutter mit drei Jungen, diverse Elefanten, Impala, Puku, Wasserbock, Hippo, Geier und vieles mehr. Das war ein schöner Game Drive.
- 18 Uhr sind wir zurück in der Lodge. An deren Einfahrt stehen heute gleich fünf Elefanten.
- Bis zum Abendessen bleibt genug Zeit zu duschen und sich zu entspannen. Wir wollen schon etwas früher an die Bar, aber die fünf Elefanten blockieren mittlerweile den Garten zwischen unserem Chalet Nr. 3 und dem Restaurant. So ziehen wir uns erst nochmal ins Zimmer zurück und versuchen es 10 Minuten später erneut. Die Elefanten ziehen gerade langsam ab, so kommen wir doch noch zu unserem Aperitif (Mojito und Margarita, beides o.k.).
- 19 Uhr Abendessen: heute Grillabend (Braai)
- 22:30 Uhr sind wir im Bett.
- 5:30 Uhr Frühstück
- Auf dem ersten Game Drive sehen wir Büffel, Hyäne, Pavian, Impala, Schreiseeadler, Scharlachspint, Kudu, Weißrückengeier, Elefant, Wasserbock, Löwe, Hippo, Sattelstorch, Hornrabe, Krokodil, Gnu, Giraffe, Zebra, Gabelracke, Puku und Warzenschwein. Auf der Rückfahrt sehen wir gleich elf Elefanten direkt vor der Lodge … das kann heute eng werden im Garten. Kurz vor dem Mittagessen kommt ein einzelner Elefantenbulle direkt an der Bar vorbei marschiert und erfreut sich an den Bäumen im Garten. Hier wird einem echt etwas geboten. Später spazieren Antilopen direkt an unserer Terrasse vorbei.
- Beim zweiten Game Drive sehen wir Zebra, Sattelstorch, Büffel, Bienenfresser, Elefant, Zebramanguste, Scharlachspint …. s. Fotos.
Die fünfköpfige Gruppe junger Löwen, die wir kurz vor Parkschluss exklusiv und seeehr nah genießen können, ist ein echter Höhepunkt. - Nach dem Abendessen zahlen wir die aufgelaufene Getränkerechnung (80 US$) in bar, da gerade das Netzwerk schwächelt. Dann füttern wir noch die Tip-Box.
- 21:30 Uhr gehen wir zu Bett.
Lang bleiben bei Temperaturen über 30° C, bis es im Verlauf der Nacht angenehm abkühlt. Auch diese Nacht klingt das Löwengebrüll sehr nah, wandert aber erkennbar.
- In der Nacht hat es etwas abgekühlt. 4:50 Uhr stehen wir auf, denn um 5:30 Uhr gibt es Frühstück und anschließend brechen wir direkt mit den Booten auf in den Nationalpark. Dort steigen wir auf unsere Jeeps um. Da manche Mitreisende aufgrund der Hitze bzw. Anstrengung vorzeitig zurück wollen, muss umorganisiert werden. Na, irgendwie geht es dann. In den Jeeps wird es aber wirklich sehr heiß.
- Wir sehen Unmengen Elefanten und Flusspferde, aber auch Krokodile, Adler, Impalas, Kudus, Zebras, Busch- und Wasserböcke, erneut Wildhunde und zum Schluss sogar drei Löwen. Unterwegs haben wir einen Platten und ein Radwechsel steht an.
- Um 15 Uhr steigen wir wieder in die Boote. Auch der Rücktransfer ist unterhaltsam, denn es gibt am Ufer immer wieder etwas zu sehen.
- Kurz vor 16 Uhr sind wir zurück in der Lodge. Beim Aussteigen müssen wir etwas aufpassen, denn neben der Bootsanlegestelle stehen gerade ein paar Elefanten.
- 18:15 Uhr gehen wir wieder Richtung Bar/Restaurant, wo gerade die Elefanten unter den Stegen herumlaufen. Sehr schön, das hat was. Wir sprechen bei den Mitreisenden die Trinkgeldfrage an und werden uns schnell einig, dass wir uns nicht einig werden. Das ist ja auch eine Erkenntnis. Um 19 Uhr wechseln wir zum Abendessen. Im (mittlerweile stockdunklen) Hintergrund sind gerade zwei Elefanten an den kleinen Pool spaziert, um sich einen Schluck zu gönnen. Wow!
- Um 21:45 Uhr verziehen wir uns in das kuschelig warme Zelt.
- 4:50 Uhr Aufstehen, 5:30 Uhr Frühstück, 6 Uhr geht es los zur großen Pirschfahrt.
- Neben vielen Elefanten und Impalas sehen wir auch Büffel und eine halb im Dornengestrüpp versteckte Impalaleiche. Nach genauem Hinschauen entdecken wir in diesem Busch auch den zugehörigen Leoparden, der kaum auszumachen ist.
- 12:30 Uhr sind wir zurück in der Lodge und um 13 Uhr gibt es Mittagessen.
- Um 15 Uhr kommen wir wieder zusammen und fahren bis an die Berghänge des Sambesi-Tals.
- Nach längerer Fahrt schauen wir gegen Ende nochmal nach dem Leoparden, der aus seinem Gestrüpp rausgekommen und dekorativ zu fotografieren ist.
- Jetzt sind wir aber viel zu spät dran und müssen in der einsetzenden Dunkelheit mit Affenzahn zum Parkausgang rasen. Ob Hornraben, Antilopen oder erschreckt auftrötende Elefanten … hier müssen alle Platz machen.
- So sind wir erst 18:40 Uhr zurück und bis zum für 19 Uhr angekündigten BBQ-Abendessen bleibt keine Zeit mehr zum Duschen.
- Wir begleichen die finale Getränkeabrechnung für die Reise. Für 26 Bier und eine Cola werden 432 Kwacha (ca. 22 €) fällig. Das passt recht genau zu den noch vorhandenen Reserven der einheimischen Währung. Um 21:45 Uhr ziehen wir uns ins Zelt zurück. Heute kühlt es leider kaum ab, es bleibt die ganze Nacht hindurch heiß.
- Lodges in Lusaka, South Luangwa und Kasanka: Der gebotene Komfort entspricht Hotels. Es gibt ein Restaurant und eine Bar. Die Lodges bieten Vollpension und eine ordentliche Auswahl an Getränken (auf eigene Rechnung).
- Tented Camp im Lower Zambezi: Dies ist die klassische Safariunterkunft. Es handelt sich um große komfortable Zelte, die permanent aufgebaut bleiben. Die Außenwände und das Dach sind aus Zeltplane, die Fenster aus Fliegennetzen mit zusätzlichen Planen. Das Zelt steht auf einem zementierten Boden, es gibt ein zusätzliches Dach und eine Terrasse. Man hat ein eigenes Bad (außerhalb des eigentlichen Zeltes open air). Es gibt ein echtes Bett, ein paar Möbel, Strom (wenngleich nicht rund um die Uhr und nicht immer für höhere Anforderungen wie Fön oder Wasserkocher geeignet). Gut gepflegte Tented Camps (also keine Löcher in Plane oder Fliegennetzen) sind für uns die authentischste und attraktivste Unterkunftsart. Das ist ein guter Kompromiss aus Komfort und Nähe zur Natur.
- Camping hatten wir in North Luangwa, Motinondo Wilderness und den Bangweulu Wetlands. Hier gibt es schlicht keine Unterkünfte und somit keine Alternative. Camping bedeutet immer deutlichen Komfortverzicht. Die Toiletten, Duschen, Waschmöglichkeiten der Campsite teilt man sich gemeinsam. Die Crew baut Kuppelzelte auf, die in der Mitte Stehhöhe haben. In jedem Zelt werden Feldbetten mit Matratze/Isomatte und Bettzeug, Kopfkissen, Handtüchern und ein kleiner Tisch aufgebaut. Zudem wird ein Läufer, Toilettenpapier, Mückenspray und eine kleine LED-Campingleuchte bereitgestellt. Das hatten wir bei früheren Camping-Safaris schon viel einfacher.
- Wer im Dunkeln in einer Lodge unterwegs ist, wird von einem Wächter begleitet.
- Wer beim Camping im Dunkeln nochmal raus muss (z. B. auf Toilette), leuchtet erst mal mit einer Taschenlampe in die Runde, um nicht in Elefant, Büffel, Flusspferd, Hyäne oder was auch immer reinzulaufen.
- Man greift nicht in uneinsehbare Ecken und insbesondere auf Toiletten prüft man erst mal den Fußboden und schaut mal vorsichtig in die Schüssel. Es gibt Skorpione, Spinnen von beachtlicher Größe und diverse Schlangen (diese sind uns aber nicht begegnet). Mit ein bisschen Vorsicht ist das Risiko überschaubar.
- Regelmäßig findet man Frösche in der Toilette (gutes Versteck und das Wasser ist nie fern). Die sind völlig harmlos, aber erschrecken kann man sich trotzdem.
- Zelte verschließt man jederzeit vollständig. Paviane können Reißverschlüsse öffnen, auch andere Tiere könnten sich versucht fühlen. Im Zelt sollte man nichts essbares aufbewahren, um Tiere nicht anzulocken.
Brauche ich einen Adapter? Nein, aber man sollte sich von Strom nicht zu sehr abhängig machen. Wir konnten im Auto Akkus aufladen, aber es gibt keine Garantie, dass dies jeden Tag möglich ist. Eine eigene Mehrfachsteckdose kann nicht schaden, wenn man mehrere Geräte parallel zu laden hat.
Internet vor Ort? WLAN gibt es in Lodges und Tented Camps manchmal, Verfügbarkeit und Geschwindigkeit sind aber Glückssache. Wer in einer Lodge mal eben 20 Fotos für den WhatsApp-Status hochlädt, blockiert für 20 Minuten alle anderen Gäste. Das Mobilfunknetz ist recht gut, eine lokale Karte oder eSIM ist zu empfehlen. In Campsites tief im Busch muss man auf elektronische Kommunikation weitgehend verzichten.