Der Westen: Hauptstadt Colombo, NegomboDer Norden: JaffnaDer Osten: TrincomaleeDas Hochland: Kandy, Nuwara Eliya, Haputale, Bandarawela, Little Adam's PeakDer Süden: Ahangama, Galle, KalutaraKultur gab es in den alten Königsstädten Anuradhapura und Polonnaruwa, in Mihintale, Sigiriya, Dambulla und Kataragama.Die Tierwelt konnten wir in den Nationalparks Wilpattu, Kaudulla und Yala beobachten.Im Anschluss hatten wir noch ein paar Tage Badeaufenthalt in Unawatuna.
Die Organisation war gut, die Hotels ordentlich und der Reiseleiter angenehm.
SKR war etwas teurer als andere Veranstalter, bot aber eine große Rundreise inklusive Jaffna im Norden und Trincomalee im Osten. Zudem werden Reisen prinzipiell in Kleingruppen mit maximal 12 Teilnehmern durchgeführt, was wir als sehr angenehm empfanden.
Die Hin- und Rückflüge waren mit Qatar Airways. Das ist eine sehr gute Airline. Das bedeutete natürlich einen Zwischenstopp in Doha.
Zu Fotos und ergänzenden Informationen klickt auf eine der folgenden Kacheln oder blättert auf dieser Seite weiter nach unten.
- Unabhängigkeitshalle
- "White House", das Rathaus
- Buddha-Statue im Viharamahadevi Park
- Seema Malaka Tempel auf dem Beira-See
- Basarviertel Pettah, bunt, laut und geschäftig
- Jaya Sri Maha Bodhi: Es soll sich um einen Ableger des Bodhibaums handeln, unter dem Buddha seine Erleuchtung erlangte. Er wurde im 3. Jahrhundert vor Christus ins Land gebracht und ist eine wichtige Pilgerstätte.
- Ruvanveli Maha Seya: heute 107 Meter hohe Dagoba, gebaut 140 vor Christus
- Jetavanaramaya: 122 Meter hohe Dagoba, gebaut im 3. Jahrhundert
- Kuttam Pokuna: Zwillings-Wasserbecken aus dem 5.-6. Jahrhundert
- Fort Jaffna: von dem holländischen Fort existieren nur noch die massiven Festungsmauern
- Markt im Stadtzentrum: Schön, als Tourist bleibt man hier unbelästigt.
- Nallur Kandaswamy Kovil ist Sri Lankas größter und prachtvollster Hindutempel aus dem 15. Jahrhundert. Vor dem Betreten muss man die Schuhe ausziehen und die Männer den Oberkörper entblößen. Wir lassen uns segnen. Man taucht hier sehr schön in das lebhafte religiöse Treiben ein.
Am nächsten Tag unternehmen wir eine Tour über die Jaffna-Halbinsel mit folgenden Highlights:
- Maruthanarmadam Anjaneyar Tempel mit seiner großen Hanuman-Statue
- Purana Maha Raja Vihara: buddhistisches Heiligtum mit vielen Dagobas
- Naguleswaram in Keerimalai: Hindu-Tempel
- Dambakola Patuna: Der Legende nach erreichte hier ein Mönch mit dem Ableger des heiligen Bodhi-Baums Sri Lanka.
- Casuarina Beach. hübsch, gut besucht, leider recht dreckig
- Fort Frederick: In den Ruinen des alten portugiesischen Forts kann man Axishirsche sehen.
- Tirukoneswaram: Hindu-Tempel mit beeindruckender Statue von Lord Shiva
- Pathirakali Amman: Hindu-Tempel mit Statue der Göttin Bhadrakali
- Das Zimmer ist klein, aber sauber und ganz hübsch.
- Das Bett ist von einem ordentlichen Mückennetz umgeben.
- Es gibt Klimaanlage und Deckenventilator.
- Das Hotel liegt direkt am Strand.
- Restaurant/Bar liegen ebenfalls direkt am Strand. Das Essen hier ist ordentlich und nicht überteuert, die Cocktails waren gut.
- Das Frühstück ist gut (kein Büfett): frisch gepresster Fruchtsaft oder Fruchtplatte, Kaffee oder Tee, Cerealien oder Joghurt mit Palmsirup, Eier in jeder Form, Toast, Butter, Marmelade, dazu Muffins.
- Das Hotel liegt direkt zwischen Straße und dem Strand mit Restaurant. Daher ist die Umgebung eher laut.
- Das Hotel hat keinen Garten, Pool oder ähnliches.
- Der Check-In war nicht beeindruckend: Trotz der vorherigen Absprache war das Zimmer nicht bezugsfertig, sondern erst ab 13 Uhr. Wir mussten mehrfach nachfragen, bis wir um 17 Uhr Handtücher erhielten. Strandtücher waren auch erst spät zu bekommen.
- Als wir einen Transfer nach Mirissa (zu einer Waltour) über die Rezeption organisieren wollten, war man wenig begeistert (man hätte lieber die komplette Tour verkauft) und es bedurfte Diskussionen.
- An einem Abend wurden wir bei der Verabschiedung an der Bar gefragt, warum wir schon so früh (22 Uhr) gehen würden. Am nächsten Tag haben wir um die gleiche Uhrzeit gerade noch einen letzten Drink erhalten.
- Das ist ein relativ kleiner Touristenort: Belebt, aber nicht hektisch.
- Es gibt genügend touristische Infrastruktur (Hotels, Restaurants, Shops, Ausflugsagenturen...), so dass man sich hier nicht langweilt und auch außerhalb des Hotels Betätigung findet.
- Der Strand ist breit und schön.
- Das Meer ist ruhig und es wird relativ schnell tief, so dass man gut schwimmen kann.
- Die Wasserqualität ist o.k. mit Luft nach oben. Hier schwimmt auch Müll.
- Wir hatten aufgrund der Korallenriffe gehofft, hier auch schnorcheln zu können. Die Fischwelt ist bunt und sehenswert. Vom Strand aus war das nicht schön aufgrund sehr schlechter Sichtverhältnisse. Bei einem Schnorchelausflug mit dem Boot war das besser, aber auch nicht wirklich gut. Insgesamt enttäuschend!
- Kingfisher Restaurant: Nur wenige hundert Meter von unserem Hotel entfernt. Hat uns so gut gefallen, dass wir zwei Mal dort waren. Man sitzt mondän bei Kerzenlicht am Strand. Dazu klampft und singt ein Gitarrenspieler westliche Klassiker, gar nicht schlecht. Am Strand wird noch etwas Feuerakrobatik gezeigt. Das Essen ist nicht wirklich sri-lankisch, sondern eher Crossover, aber sehr gut:
- Thai Green Chicken Curry, perfekt gegartes Thunfischsteak vom Grill, Bier und gute Cocktails (Passion Mojito, Mojito, Margarita) für 6.100 Rupies (33 Euro) inklusive 10% Service Charge
- Lime-Arrak Prawns, vegetarisches Red Thai Curry, ein Bier, ein Cocktail für 3.800 Rupies (20,50 Euro)
- Thaproban Beach House Hotelrestaurant: Liegt schön direkt am Strand. Durchaus leckeres Essen, gute Drinks und nicht überteuert:
- Grilled Snapper Sri Lanka Style (gut), Fried Noodles with Chicken (o.k.), zwei Bier vom Fass und ein supersaurer Mojito kosten 3.680 Rupies (20 Euro).
- Rice & Curry (Hühnchen, Dhal, Aubergine, Bohnen, Ananas) für 950 Rupies (gut 5 Euro)
- Cormoran Beach Club: Liegt direkt neben dem Hotel. Wir werden um 20:45 Uhr mit "Sie kommen aber spät!" begrüßt. Abweisen möchte man uns aber auch nicht. Eine große Portion Hot Prawns, Fish & Chips, Bier und eine Margarita kosten 4.100 Rupies (gut 22 Euro). Lecker und preislich sehr angemessen. 22:20 Uhr werden schon mal demonstrativ die meisten Lichter ausgeschaltet, was uns zum baldigen Aufbruch motiviert.
- The Dream House: Etwas versteckt liegender Italiener. Essen ist ordentlich. Zwei Bruschetta, in der Pfanne gebratener Fisch mit Pfeffer, Pasta Arrabiata, ein Bier und zwei Zitronensäfte kosten 4.000 Rupies (21,60 Euro).
- Schnorchelausflug: Wir buchen eine Individualtour nur für uns für 10.000 Rupies, also gut 50 Euro ... ein stolzer Preis. Schon eine Stunde später startet unser Boot zu zwei Schnorchelplätzen: Jungle Beach (das ist der nächstgelegene Strand Richtung Norden) und Rock Islands, eine unserem Strand vorgelagerte Insel. Das Schnorchelerlebnis ist mittelprächtig, denn die Sicht ist sehr bescheiden. Dann bricht plötzlich Hektik aus, als dicke Wolken aufziehen. Obwohl die Rückfahrt nur ein paar Minuten dauert, werden wir von einem tropischen Regenguss völlig durchweicht. Na, da kann keiner etwas für. Fazit: Kann man machen, wenn man sich langweilt. Ist aber relativ teuer für wenig Erlebnis.
- Whale Watching Tour: Startet im Hafen von Mirissa und kostet 5.000 Rupies pro Person (27 Euro). Den Transfer muss man sich selbst organisieren (haben wir über das Hotel gemacht, weitere 5.000 Rupies hin und zurück). Man muss früh aufstehen, denn bis Mirissa fährt man eine Stunde. Ablauf der Tour:
- 5:30 Uhr Abfahrt vom Hotel
- Wir sind die ersten Gäste und haben freie Platzwahl.
- Wir erhalten ein kleines Frühstück mit Kaffee und Wasser.
- 7 Uhr legen wir bei heute strahlendem Sonnenschein ab. Mit elf Touristen an Bord ist das zumindest keine Massenveranstaltung.
- Wir sehen zwei sich paarende Wasserschildkörten und eine relativ große Delfinschule, die aber auf Abstand bleibt.
- Im Pulk mit 13 Schiffen (also doch Massenveranstaltung) suchen wir dann nach Blauwalen.
- Irgendwo taucht ein Blauwal auf.
- Alle Schiffe geben Vollgas und steuern auf die Stelle zu.
- Nach zehn Sekunden ist der Wal wieder abgetaucht.
- Nun versuchen die Bootsführer zu erraten, wohin der Wal zieht.
- Nach 10-20 Minuten taucht dieser wieder auf, bei unserem Ausflug stets weitab von der erwarteten Stelle.
- Also wiederholt sich das Ganze, bis man aufgibt.
- 11 Uhr sind wir zurück im Hafen von Mirissa.
Fazit: Kann man machen, ist aber kein Muss. Immerhin haben wir Wale gesehen, aber außer etwas Rücken für ein paar Sekunden aus einiger Entfernung sieht man nicht viel. Hat aber auch kein großes Geld gekostet.
Brauche ich einen Adapter? Ja, es gibt unterschiedliche Steckdosenformate in Sri Lanka. Daher ist ein Universal-Adapter sinnvoll, auch wenn in Hotels oft Euro-Stecker zumindest im Bad passen. Die Stromspannung entspricht unserer (230 Volt / 50 Hertz).
Internet vor Ort? WLAN gibt es grds. an allen Flughäfen und üblicherweise auch in den Hotels. Nicht immer reicht es bis in das eigene Zimmer hinein.