Das zentrale Hochland: Hauptstadt Antananarivo, Antsirabe, FianarantsoaDer Osten: Exotic-Park Mandraka, Périnet-Analamazaotra-Spezialreservat, Palmarium Reservat am Lake AmpitabeDer Süden: Ambalavao mit dem Anja Community Reserve, Isalo Nationalpark, IfatyDer Norden: Diego-Suarez, Parc National Montagne D'Ambre, Tsingy Rouge, AnkifyBadeanschluss auf Nosy Be
Wenngleich es eine schöne Reise mit vielen Eindrücken wurde, würden wir mit diesem Veranstalter nicht mehr verreisen. Was uns dazu bewegt, beschreiben wir in den allgemeinen Informationen detaillierter.
Der lokale Reiseleiter war sehr gut.
Die Hin- und Rückflüge waren mit Kenia Airways. Alles hat einwandfrei funktioniert, das Fluggerät war modern und gut in Schuss. Das bedeutete allerdings einen Zubringerflug von Frankfurt nach Amsterdam mit KLM und im weiteren Verlauf einen Zwischenstopp in Nairobi.
Innerhalb Madagaskars wurden lange Strecken mit Air Madagascar zurückgelegt. Das ist ganz spannend, da notorisch unzuverlässig.
Zu Fotos und ergänzenden Informationen klickt auf eine der folgenden Kacheln oder blättert auf dieser Seite weiter nach unten.
- Bahnhof von Antsirabe
- das traditionsreiche Hôtel des Thermes
- die von norwegischen Missionaren erbaute Kathedrale Notre Dame de la Salette
- Miniatur Mamy, wo mit einfachsten Mitteln aus Müll Miniaturmodelle von Rikschas und Autos hergestellt werden. Hier kaufen wir für kleines Geld ein Miniaturfahrrad.
- Gleich nebenan wird ein weiteres lokales Handwerk ausgeübt: Die Herstellung von Schmuck- und Gebrauchsgegenständen aus Zebuhorn.
- Dzamandzar: An diesem Ort an der Westküste treffen wir unsere lokale Führerin Alima. Wir schauen uns die ehemalige Rumfabrik und die sonderbaren zyklon-sicheren Betoniglus an, die als Unterkünfte für die Fabrikarbeiter errichtet wurden. Wir spazieren durch den Ort, sehen einen Edelholzschnitzer bei der Arbeit und bekommen einiges erzählt.
- Hell-Ville: Die quirlige Markthalle der Inselhauptstadt bietet eine letzte gute Gelegenheit zum Einkauf von Gewürzen.
- Arbre Sacré de Mahatsinjo: Der etwa 200 Jahre alte heilige Banyan-Baum darf auf einer Inseltour nicht fehlen.
- Ylang-Ylang-Plantagen: Diese Pflanzen liefern einen wichtigen Grundstoff zur Parfümherstellung und sind einer der Exportschlager von Nosy Be (30% der gesamten Weltproduktion stammen von hier).
- Kratersee: Wir stoppen an einem der zwölf Kraterseen und sehen tatsächlich eines der hier lebenden Krokodile. Zugegeben, das haben wir vorher für ein Ammenmärchen gehalten.
- Mont Passot: Auf der Ostseite Nosy Be liegt dieser höchste Gipfel von Nosy Be. Der Ausblick von hier auf die Kraterseen ist toll, aber auch denn umliegende Inselwelt ist gut zu erkennen, denn bis zu 60 Kilometer weit reicht hier die Aussicht.
- Landestypisches Mittagessen: Vorab gibt es Tomatensalat mit Karotten. Zum Hauptgang gibt es nur Languste oder gegrillten Fisch mit einer Riesenportion Reis als Beilage. Als Abschluss wird frisches Obst gereicht. Das ist alles lecker, aber für uns viel zu viel. 30.000 Ariary (knapp 9 Euro) pro Person für das Essen und 4.000 Ariary (1,20 Euro) für ein Bier sind für hiesige Verhältnisse auch nicht billig.
- Andilana Beach: Ganz im Nordwesten liegt dieser schöne Strand, der allerdings von Verkaufsständen gesäumt ist.
- Hotel Le Pavillon de l'Emyrne in Antananarivo
Liegt ruhig und dennoch zentral, hat schöne Zimmer und Restaurants in fußläufiger Entfernung, aber kein eigenes Restaurant im Haus.
Unsere Bewertung: gut - Andasibe Forest Lodge bei Andasibe
Kleine Lodge bietet Hütten mitten in der Natur.
Unsere Bewertung: Basic, aber in Ordnung. - Palmarium Beach Hotel an der Ostküste
Rustikales Hotel in wunderschöner Lage in der Natur, bietet geräumige Bungalows und gute Küche.
Unsere Bewertung: sehr charmant - Couleur Cafe in Antsirabe
Schöne Bungalowzimmer in einem gepflegten Garten mitten in der Stadt.
Unsere Bewertung: gut - Hotel Le Jardin Du Roy in Isalo
Tolle Anlage mit sehr schönen Zimmern in einem Talkessel. Ordentlicher Pool, sehr gutes Restaurant.
Unsere Bewertung: super - Hotel Le Paradisier in Ifaty
Einfache Bungalows mit zwei Ebenen, Infinity-Pool, Lage direkt am Strand, gutes Restaurant, abends gelegentlich Events.
Unsere Bewertung: charmant und gut - Victory Hotel in Tuléar
Ordentliche Zimmer, Pool, gutes Restaurant.
Unsere Bewertung: gut - Nature Lodge bei Diego-Suarez
Schöne und große Bungalows an einem Hügel, weit außerhalb der Stadt, nahe dem Nationalpark. Gutes Restaurant.
Unsere Bewertung: gut - Le Baobab Hotel in Ankify
Einfache Bungalows direkt am Strand. Leckeres Essen.
Unsere Bewertung: Basic, aber in Ordnung - Vanila Hotel & Spa auf Nosy Be
Schöne und geräumige Zimmer mit Balkon und Meerblick, mehrere Pools, sehr gepflegte Gartenanlage. Gutes Restaurant, gute Cocktails.
Unsere Bewertung: super
- Dies war unsere erste Reise mit dem Veranstalter, wir kannten also dessen Setup nicht aus eigener Erfahrung.
- Er vermittelte und buchte auch die internationalen Flüge, jedoch außerhalb der Pauschalreise. Damit liegt ein Teil des Risikos beim Kunden. Die Vorab-Auskunft über voraussichtliche Flugkosten war zu optimistisch.
- Vor Reisebeginn wurden wir informiert, dass sich leider außer uns Zwei kein Interessent für die Reise gefunden habe. Man würde sie gegen einen Mehrpreis dennoch nur für uns durchführen. Dadurch wurde die Reise zwar teurer, aber das fair und löblich.
- Die Reisebegleitung bestand aus dem Geschäftsführer des Reiseveranstalters, einem jungen lokalen Reiseleiter, einem erfahreneren Chef der lokalen Agentur und einem Fahrer. Das erschien uns für zwei Personen überdimensioniert. Im Reiseverlauf wurde uns klar: Der deutsche Reiseveranstalter war selbst noch nie in Madagaskar. Er wollte diese Reise auch dazu nutzen, passendes Foto- und Filmmaterial für die Eigenwerbung zu erstellen (was häufig zu viel Zeit in Anspruch nahm). Er hatte auch keine praktische Erfahrung mit der Reiseagentur vor Ort, denn dies war die erste Rundreise des Veranstalters in Madgaskar. Wir haben kein Problem damit, Kunden einer Pilotreise zu sein. Dies wird aber üblicherweise vorher deutlich kommuniziert.
Brauche ich einen Adapter? Ja, es gibt leider in Madagaskar weder eine einheitliche Stromspannung (127 oder 220 Volt) noch einheitliche Steckertypen. In manche Dosen passen unsere deutschen Stecker, in andere nicht. Daher brauchst Du einen Universaladapter. Eine eigene Mehrfachsteckdose kann nicht schaden, wenn man mehrere Geräte parallel zu laden hat.
Internet vor Ort? War zum Zeitpunkt unserer Reise noch nicht so verbreitet. Das mag sich seitdem geändert haben.